Nikolaus Kurz

Biografie

„I kenn mi net aus“ waren die ersten Worte, die ich von meinem Vater,
dem Jaga-Toni, vernahm, als er gezwungen war,
bei meiner Geburt am 21.Oktober anno 1951
auf der Klausenalm im bekannten Passionsspielort Erl
in Tirol die Rolle der Hebamme zu übernehmen.

Schon im zarten Kindesalter begann ich zu zeichnen,
wobei es mit der Zartheit dieses Alters wohl nicht so weit her war,
da meine ersten Karikaturen in der Regel
der strengen elterlichen Zensur zum Opfer fielen.
Diese Vernichtungsaktionen wurden oftmals für mein Empfinden
relativ grob unter dem wohlgemeinten elterlichen Ausruf „Saubua“
mit einer kräftigen „Watschn“ begleitet.

Nikolaus Kurz.

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Doch bereits im Alter von 12 Jahren hatte ich mich gegen meine Eltern durchgesetzt und konnte mich der ersten bezahlten Auftragsarbeiten erfreuen.
Bis zum freischaffenden Künstler war es jedoch noch ein dorniger Weg, da auch ich, wie wohl die meisten Menschen dieses Planeten, dem zu meinem Besten gemeinten Ratschlag meiner Erziehungsberechtigten folgend,  zuerst noch etwas „Anständiges“ lernen musste.
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Ich. mit ca. eineinhalb Jahren
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Meine Wahl fiel dabei auf den in den Augen aller Wohlgefallen findenden Beruf
des Kunstschmiedes. Und – des Lernen noch nicht überdrüssig – absolvierte ich darauf
auch noch eine weitere Ausbildung zum Graphikdesigner.

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Meine Mutter Elisabeth Kurz
am Unterberg Oberaudorf

Meiner Abenteuerlust und meiner Jagdleidenschaft
opferte ich in der Folge drei Jahre in den unendlichen Weiten Kanadas.
Frisch gestärkt und voller Tatendrang startete ich sodann,
entgegen allen wohlgemeinten Ratschlägen der gesamten Verwandtschaft,
meine Karriere als freischaffender Künstler.

.Kanada 1982

 

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Zu meine größten Erfolgen und Anerkennungen in der Öffentlichkeit
darf ich mein Karikatur-Portrait des inzwischen verstorbenen,
bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß zähen.
Immerhin fand dieses Portrait in den Augen der Auftraggeber und der Familie
des Ministerpräsidenten derart viel Anerkennung,
dass sie seine Vervielfältigung gestatteten.
Ein Teil des Reinerlöses wird der Marianne – Strauß – Stiftung zur Verfügung gestellt.

Vielleicht hatte der eine oder andere schon mal Gelegenheit,
meine vielfältigen Arbeiten anlässlich einer meiner zahlreichen Ausstellungen
wie z.B. im Porschezentrum Rosenheim, im Europahaus Mayrhofen,
im Deutschen Museum München, in der Tenne in Kitzbühel u.s.w. zu begutachten.

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Meine Lust an der Darstellung einer Persönlichkeit förderte letztlich nicht nur meinen Ruf als Zeichner, sondern trug auch dazu bei, meine Technik und Vielfältigkeit zu dem zu präzisieren, was Sie in der Galerie oder auf meiner Internetseite www.nikolaus-kurz.com sehen können.

„Klausenmami“ und Vater „Jaga Toni“ auf der Klausenalm